Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) – Pflege im Krankenhaus

Die Bundesregierung hat das Pflegepersonalstärkungsgesetz beschlossen, das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist.
Zur Verbesserung der pflegerischen Versorgung müssen Krankenhäuser Pflegepersonaluntergrenzen einhalten.
Durch die Rechtsverordnung wurden diese Mindestgrenzen zunächst für vier pflegeintensive Bereiche festgelegt:
Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie.

Die Pflegepersonaluntergrenzen werden laut Bundesgesundheitsministerium weiterentwickelt. Dazu enthält das Gesetz entsprechende Aufträge an die Selbstverwaltungspartner.
Krankenhäuser, die die Vorgaben nicht erfüllen, sollen weniger Geld von den Krankenkassen bekommen. Werden die Vorgaben dauerhaft verletzt, müssen Betten abgebaut oder ggf. ganze Stationen geschlossen werden.
Dadurch entstehen für die Patienten unter Umständen längere Anfahrtswege zu einer anderen Klinik, um eine bessere Versorgung zu erhalten. Denn nur mit einer angemessenen Pflegepersonalausstattung sei eine sichere und gute Behandlung für die Patienten in Zukunft im Krankenhaus möglich.

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